
Japan-Rundreise in 10 Tagen: Die Route für deine erste Reise auf eigene Faust
In zehn Tagen kannst du Tokio, Hakone, Kyoto, Nara und Osaka verbinden. Das ist eine aktive erste Japanreise entlang der Goldenen Route. Plane Pausen ein und behalte den Ausflug am vierten Tag als…
In zehn Tagen kannst du Tokio, Hakone, Kyoto, Nara und Osaka verbinden. Das ist eine aktive erste Japanreise entlang der Goldenen Route. Plane Pausen ein und behalte den Ausflug am vierten Tag als Option.
Der Plan in Kurzform: vier Tage Tokio, eine Nacht im Ryokan (traditionelles japanisches Gasthaus), bei klarer Sicht mit Blick auf den Fuji, drei Tage Kyoto, ein Tagesausflug nach Nara und zum Schluss Osaka.
Du hast nur eine Woche Zeit? Dann passt unser 7-Tage-Plan besser. Bei zwei Wochen geht unsere 14-Tage-Route weiter.
Der Plan zählt zehn Tage in Japan und neun Nächte: vier in Tokio, eine in Hakone und vier in Kyoto. Am neunten Tag kehrst du aus Nara nach Kyoto zurück; Osaka ist der Abreisetag ohne zusätzliche Nacht. Internationale Flugtage können die Abwesenheit verlängern. Bei frühem Kansai-Abflug ersetzt du die letzte Kyoto-Nacht durch Osaka und kürzt die Besichtigungen.
BF001 dauert sieben Tage und kostet 1.200–1.800 USD pro Person; GR007 verbindet Hakone mit einer dreizehntägigen Reise für 3.700–5.200 USD. Nenne deine feste Zeitgrenze, damit wir mögliche Arrangements prüfen können.
Japan-Rundreise: 10 Tage im Überblick
| Tag | Ort | Highlights |
|---|---|---|
| 1–4 | Tokio | Shinjuku, Shibuya, Asakusa, Akihabara, Tagesausflug |
| 5 | Hakone | Onsen, Ryokan, Mount Fuji |
| 6–8 | Kyoto | Tempel, Gion, Bambuswald |
| 9 | Nara | Hirschpark, Todai-ji |
| 10 | Osaka | Streetfood, Abflug |
Warum diese Japan-Rundreise für Einsteiger funktioniert
Drei Städte, drei Welten: Tokio steht für die Moderne, Kyoto für Tempel und Traditionen, und Osaka gilt als Küche Japans. Gerade diese Kontraste machen die Reise aus.
Mehrere Nächte an derselben Basis sparen Hotelwechsel. Für ein ruhigeres Tempo bleibst du am vierten Tag in Tokio und wählst in Kyoto weniger Besichtigungen.
Die Route funktioniert außerdem zu jeder Jahreszeit.
Diese Japan-Rundreise verbindet Sehenswürdigkeiten in den Städten mit Natur in Hakone. Der Berg Fuji ist dabei ein mögliches Panorama, keine zugesicherte Aussicht. Andere Reiserouten legen mehr Gewicht auf zusätzliche Städte; hier bleiben freie Abende für Restaurants und Spaziergänge. Zur Kirschblütenzeit passen Sie die Besuche an die tatsächliche Blüte an, ohne für jedes Fotomotiv die ganze Rundreise durch Japan umzubauen.
Anreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Vergleiche Verbindungen bei Lufthansa für deine Daten; Visit Japan Web bereitet die Ankunft vor, JNTO auf Deutsch bietet offizielle Reiseinformationen.
Flüge nach Tokio und zurück ab Osaka
Lufthansa fliegt ab Frankfurt und München nonstop nach Tokio-Haneda, ab München auch nach Osaka. ANA verbindet Frankfurt und München mit Haneda, JAL fliegt ab Frankfurt nach Tokio.
Aus der Schweiz startet Swiss in Zürich nach Tokio-Narita. Austrian Airlines fliegt ab Wien ebenfalls nach Narita, der Flugplan hängt von der Saison ab.
Mein Tipp: ein Gabelflug. Du landest in Tokio und fliegst ab Kansai bei Osaka zurück, also dort, wo die Route endet.
Einreise ohne Visum
Mit deutschem, österreichischem oder Schweizer Pass sind touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen unter den geltenden Einreisebedingungen visumfrei. Prüfe die Anforderungen für deinen gültigen Reisepass und deine Staatsangehörigkeit; der Personalausweis genügt nicht. Die japanische Botschaft und das Auswärtige Amt erklären die aktuellen Vorgaben.
Wer eine andere Staatsangehörigkeit hat, fragt vorab bei der Botschaft von Japan nach. Aktuelle Informationen auf Deutsch gibt es beim Auswärtigen Amt und bei den japanischen Botschaften in Berlin, Wien und Bern.
Vor der Reise: Bahnpass, Geld und Gepäck
Lohnt sich der Japan Rail Pass für 10 Tage Japan?
Für diese Route meist nicht. Einzeltickets sind in der Regel günstiger.
Stand 12. Oktober 2026 kostet der 7-Tage-Pass (normale Klasse) 50.000 Yen auf der offiziellen Website und 53.000 Yen bei JR-Vertriebspartnern im Ausland. Eine einfache Fahrt mit dem Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) von Tokio nach Kyoto kostet etwa 14.000 Yen. Selbst mit Hin- und Rückfahrt bleibst du weit unter dem Passpreis.
Nara-Abstecher und Flughafentransfers gleichen das nicht automatisch aus. Odakyu-Züge und der Großteil des Verkehrs in Hakone sind im Pass gar nicht enthalten.
Enthalten sind der Shinkansen (Nozomi und Mizuho nur mit Zusatzticket), JR-Züge, die Tokyo Monorail und manche JR-Busse. Private Bahnen und U-Bahnen sind ausgenommen. Unser JR-Pass-Rechner zeigt dir, was sich für deine Strecken lohnt.
Suica, Internet und Apps
Suica und Pasmo sind aufladbare IC-Karten für teilnehmende Verkehrsnetze und Geschäfte in vielen Städten. Sie gelten nicht überall, nicht automatisch im Shinkansen und nicht für Fahrten über bestimmte Netzgrenzen. Auf kompatiblen iPhones lässt sich Suica im Wallet hinzufügen.
Fürs mobile Internet nehmen Paare meist einen Pocket-WLAN-Router, Alleinreisende eher eine SIM oder eSIM.
Google Maps hilft mit aktuellen ÖPNV-Verbindungen, bietet diese aber nicht offline. Speichere Hoteladressen und wichtige Verbindungen zusätzlich als Bildschirmfoto. Google Übersetzer unterstützt mit Kamera und heruntergeladenem Sprachpaket; Jorudan hilft bei Bahnverbindungen. Tabelog-Bewertungen solltest du mit Speisekarte, Öffnungszeiten und Ernährungsbedarf abgleichen.
Bargeld und Trinkgeld
In Japan wird noch viel bar bezahlt, gerade in kleinen Lokalen, Tempeln und Schreinen. Yen hebst du am besten an den Automaten von 7-Eleven, Lawson und FamilyMart ab. Im Hotel zu tauschen lohnt sich nicht.
Trinkgeld ist unüblich und sorgt eher für Verwirrung.
Packliste
Nimm eingelaufene Schuhe mit, die sich leicht ausziehen lassen. Plane die Gehstrecken und Pausen nach deiner Gruppe, statt ein festes Tagespensum anzustreben. Powerbank, Tagesrucksack und Schirm helfen unterwegs.
Tag 1: Ankunft in Tokio
Von Narita oder Haneda in die Stadt
Narita liegt rund 60 Kilometer außerhalb. Der Narita Express fährt in 60 bis 90 Minuten nach Tokyo Station, Shibuya und Shinjuku, mit JR Pass ohne Aufpreis. Die Limousinenbusse brauchen 70 bis 120 Minuten. Access Express und die Keisei-Hauptlinie sind billiger, brauchen aber 90 Minuten und mehr.
Haneda ist nur etwa 15 Kilometer entfernt. Die Tokyo Monorail erreicht Hamamatsucho in rund 15 Minuten, die Keikyu-Linie fährt Richtung Shinagawa und Asakusa.
Hotels in Tokio: Welches Viertel?
Shinjuku ist der beste Allrounder: Hier liegt der verkehrsreichste Bahnhof der Welt, und Hotels gibt es in jeder Preisklasse.
Shibuya ist jünger und etwas schicker. Asakusa ist traditioneller und günstiger, liegt aber weit vom Westen der Stadt entfernt. Rund um Tokyo Station wohnst du ideal für den Shinkansen.
Erster Abend in Shinjuku
In Omoide Yokocho am Westausgang drängen sich Yakitori-Theken (Hähnchenspieße vom Grill) mit sechs bis acht Plätzen. Probier Negima (Huhn mit Lauch) und Tsukune (Hähnchenbällchen).
Danach geht es durch die Neonlichter von Kabukicho, dem Vergnügungsviertel. Für Touristen ist es sicher, Anwerber ignorierst du einfach. Zum Schluss holst du im Konbini dein Frühstück.
Für einen überschaubaren ersten Abend finden Sie im Guide zum Tokio-Nachtleben Vorschläge nach Viertel, Stimmung und Rückfahrt zum Hotel.
Tag 2: Meiji-Schrein, Harajuku und Shibuya
Vom Schreinwald in die Takeshita Street
Vom Bahnhof Harajuku läufst du zehn Minuten durch den Wald zum Meiji-Schrein. Dort schreiben Besucher ihre Wünsche auf hölzerne Ema-Tafeln. Eine Stunde reicht.
Dann der Bruch: In der Takeshita Street reicht die Mode von Lolita bis Streetwear, dazu gibt es Regenbogen-Zuckerwatte und Crêpes. Wo japanische Teenager anstehen, schmeckt es meist am besten.
Shibuya Crossing und Shibuya Sky
Omotesando und Cat Street eignen sich als Einkaufsumweg nach Shibuya. Plane dafür mehr Zeit ein: Omotesando führt nicht direkt zum Bahnhof. Am Hachiko-Ausgang liegen die Hundestatue und die bekannte Kreuzung. Halte beim Fotografieren den Weg frei.
Den weitesten Blick über die Stadt hast du von Shibuya Sky auf dem Shibuya Scramble Square, am schönsten zum Sonnenuntergang. Tickets kaufst du vorab online.
Abends warten Izakaya (japanische Kneipen), die winzigen Bars von Nonbei Yokocho und zum Schluss Ramen bei Ichiran.

Tag 3: Senso-ji-Tempel, Akihabara und Ueno
Asakusa am Vormittag
Tokios ältester Tempel führt seinen traditionellen Ursprung auf 628 zurück. Hinter dem Kaminarimon mit seiner roten Riesenlaterne führt die 250 Meter lange Nakamise-Straße zum Senso-ji-Tempel. Unterwegs gibt es Ningyo-yaki (Küchlein mit Bohnenpaste) und Senbei (Reiscracker).
Den Duft des Räucherwerks fächelt man sich zu, das soll gesund halten. Ein Omikuji-Orakel kostet 100 Yen. Ziehst du Pech, knotest du den Zettel ans Gestell und lässt das Unglück dort.
Akihabara und Ameyoko
Nachmittags geht es um Anime, Manga und Elektronik in Akihabara, zum Beispiel bei Mandarake oder im Radio Kaikan.
Abends fährst du ein kurzes Stück mit dem Zug nach Ueno. Im Park liegen Museen und der Zoo, unter den Gleisen der Ameyoko-Markt, wo du gleich zu Abend isst.
Tag 4: Tagesausflug ab Tokio oder Stadt vertiefen
Kamakura: Großer Buddha und Küste
Kamakura war im Mittelalter Sitz des Shogunats, nicht die kaiserliche Hauptstadt. Die JR-Yokosuka-Linie braucht ab Tokyo Station etwa 55 Minuten.
Der 11 Meter hohe Große Buddha sitzt unter freiem Himmel. Hase-dera hat Gärten mit Blick aufs Meer. Die Enoden-Bahn fährt an der Küste entlang nach Enoshima.
Nikko: Schreine in den Bergen
Mit JR dauert die Fahrt nach Nikko etwa zwei Stunden; prüfe ebenso die Tobu-Verbindungen ab Asakusa. Für Toshogu mit der berühmten Darstellung der drei Affen kannst du zwei bis drei Stunden einplanen. Kegon-Wasserfall und Chuzenji-See erfordern zusätzliche Bergbusfahrten: Wähle bei einem normalen Tagesausflug den Schreinbereich oder verlängere den Tag bewusst.
In Tokio bleiben
Zur Auswahl stehen Ginza, die Ostgärten des Kaiserpalasts (Eintritt frei, montags und freitags geschlossen) oder teamLab: Borderless in den Azabudai Hills, Planets in Toyosu. Die Tickets solltest du Wochen vorher buchen.
Abends lockt Golden Gai mit über 200 Mini-Bars.
Tag 5: Hakone – heiße Quellen mit Blick auf den Mount Fuji
Der Odakyu Romancecar fährt ab Shinjuku in etwa 85 Minuten nach Hakone-Yumoto und gehört nicht zum JR Pass. Der zweitägige Hakone Freepass kostet 7.100 ¥ ab Shinjuku oder 6.000 ¥ ab Odawara. Weil du weiter nach Kyoto reist, vergleiche die Odawara-Version plus separate Anreise; die Rückfahrt nach Shinjuku würdest du nicht nutzen. Der Romancecar-Zuschlag ist zusätzlich. Acht bestimmte Verkehrssysteme sind enthalten, nicht jeder Verkehr und jedes Museum. Rechne deine Fahrten einzeln nach.
Die Hakone-Runde
Mit der Hakone-Tozan-Bahn fährst du in etwa 40 Minuten nach Gora, dann mit der Standseilbahn nach Sounzan. Von dort schwebt die Seilbahn über das dampfende Vulkantal Owakudani. Die schwarzen Eier dort sollen sieben Jahre Leben schenken.
Die Seilbahn schließt gelegentlich wegen vulkanischer Aktivität. Prüf das vorher.
Ab Togendai fährt ein Piratenschiff über den Ashi-See, bei klarer Sicht thront der Fuji darüber. Das rote Torii (Schreintor) des Hakone-Schreins steht im See. Am leersten ist es früh morgens oder am späten Nachmittag.
Eine Nacht im Ryokan
Dich erwarten Tatami-Matten, Futon, Yukata (leichter Baumwollkimono), ein mehrgängiges Kaiseki-Menü und das Onsen (heiße Quelle).
Die Regeln: vorher gründlich waschen, nackt baden, das Handtuch nicht ins Wasser tauchen. Mit Tattoo buchst du am besten ein Zimmer mit privatem Bad.

Tag 6: Mit dem Shinkansen nach Kyoto
Von Hakone-Yumoto fährst du in etwa 15 Minuten nach Odawara. Einige Hikari halten dort und erreichen Kyoto in rund zwei Stunden; Kodama dauert länger. Nozomi halten nicht in Odawara. Berechtigte Hikari- und Kodama-Fahrten sind im gültigen JR Pass enthalten.
Kauf in Odawara ein Ekiben (Bahnhofs-Bento) und setz dich rechts, in Fahrtrichtung Osaka. Bei klarer Sicht zeigt sich dort der Fuji.
Nutze in Kyoto je nach Strecke Bahn, U-Bahn und Bus. Den früheren reinen Bus-Tagespass gibt es nicht mehr. Der U-Bahn-und-Bus-Tagespass kostet 1.100 ¥; drei normale Busfahrten zu 230 ¥ kosten nur 690 ¥. Vergleiche deine tatsächlichen Fahrten und das enthaltene Netz.
Hotels in Kyoto
Gion und Higashiyama sind am stimmungsvollsten, aber teuer und früh ausgebucht. Rund um Kyoto Station wohnst du praktisch, Kawaramachi/Shijo ist der Mittelweg.
Gion: der erste Abend im Geisha-Viertel
In der Hanamikoji siehst du frühabends vielleicht Geiko oder Maiko, so heißen in Kyoto die Geishas und ihre Lehrlinge. Fotografiere sie nicht ohne Erlaubnis, folge ihnen nicht und respektiere private Gassen.
Danach bummelst du durch die Pontocho-Gasse und am Kamo-Fluss entlang.
Tag 7: Kyotos Osten mit Fushimi Inari und Kiyomizu-dera
Fushimi Inari vor dem Ansturm
Der Schrein ist kostenlos und rund um die Uhr geöffnet. Mit der JR-Nara-Linie sind es fünf Minuten bis Inari. Sei bis 6:30 Uhr unter den roten Toren.
Die ganze Runde auf den 233 Meter hohen Inari-Berg dauert zwei bis drei Stunden. Je höher du kommst, desto leerer wird es.
Kiyomizu-dera und die alten Gassen
Kiyomizu-dera öffnet um 6 Uhr. Seine hölzerne Bühne ruht ohne Nägel auf mächtigen Pfeilern.
Bergab locken die Gassen Ninenzaka und Sannenzaka mit Keramik und Matcha-Süßem. Wähle nachmittags je nach Kraft Kodai-ji, Chion-in oder den Maruyama-Park. Abends gibt es Yudofu (Tofu im Kombu-Sud) in der Nähe des Nanzen-ji.

Tag 8: Goldener Pavillon, Zen-Garten und Bambuswald
Kinkaku-ji und Ryoan-ji
Kinkaku-ji ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der heutige Pavillon stammt von 1955, nachdem ein Mönch das Original 1950 niedergebrannt hatte.
Kurz zu Fuß oder mit dem Bus erreichst du Ryoan-ji mit dem berühmtesten Zen-Garten des Landes: 15 Steine, von denen aus jedem Blickwinkel mindestens einer verborgen bleibt. Manche sitzen ergriffen davor, andere zucken mit den Schultern. Beides ist in Ordnung.
Arashiyama
Nach Kinkaku-ji und Ryoan-ji kommst du erst am Nachmittag zum Bambuswald. Möchtest du vor 8 Uhr dort sein, drehe die Reihenfolge um und kürze die anderen Besichtigungen. Wähle danach Tenryu-ji, den Affenpark Iwatayama oder den Sagano-Zug nach Zeit und Interesse.
Mittags isst du Yuba (Tofuhaut). Für den Sagano Romantic Train solltest du rechtzeitig buchen.
Tag 9: Tagesausflug nach Nara
Mit der JR-Nara-Linie bist du in etwa 45 Minuten von Kyoto in Nara (im JR Pass enthalten). Die private Kintetsu-Bahn ist etwas schneller und hält näher am Park, ist aber nicht im JR Pass enthalten.
Über 1.000 Sikahirsche laufen dort frei herum. Es sind Wildtiere, die beißen und treten können, also halte deine Taschen geschlossen.
Todai-ji und Kasuga Taisha
Im Todai-ji sitzt der 15 Meter hohe Bronze-Buddha aus dem Jahr 752, in einem der größten Holzbauten der Welt. Am Nandaimon stehen die Wächterfiguren des Bildhauers Unkei.
Danach geht es zum Kasuga Taisha mit seinen Tausenden Laternen und in die alten Gassen von Naramachi.
Tag 10: Osaka und Heimflug
Der JR Special Rapid braucht von Kyoto zum Bahnhof Osaka etwa 28–29 Minuten und kostet 580 ¥. Der Shinkansen fährt in etwa 12–15 Minuten nach Shin-Osaka, einem anderen Bahnhof mit zusätzlichem Umstieg. Nutze ein Schließfach oder eine bestätigte Gepäckaufbewahrung. Standard-Flughafenversand muss zwei Tage vorher, auf manchen Strecken drei Tage vorher, vor Annahmeschluss erfolgen; für einen Flug am selben Tag ist er keine Standardlösung.
Nur wenn die Flugzeit genügend Spielraum lässt, besuchst du Osaka: Die Burg hat einen 1931 wiederaufgebauten Betonturm; große Teile der Mauern und Gräben stammen aus der Tokugawa-Zeit im siebzehnten Jahrhundert. Wähle die Burg oder Dotonbori mit Takoyaki und Okonomiyaki. Bei frühem Abflug entfallen Stadtbesichtigungen.
Zum Flughafen Kansai
Ab Namba fährt der Nankai Rapi:t in etwa 40 Minuten zum Flughafen, ab Bahnhof Osaka der JR Haruka (im JR Pass enthalten). Plan viel Zeit für die Kontrollen ein.

Mehr Zeit? Vier Ideen zur Verlängerung
- Hiroshima und Miyajima (2 Tage): Friedenspark und Museum, dazu auf der Insel Miyajima das berühmte Torii im Wasser.
- Japanische Alpen (3–4 Tage): Takayama, Shirakawa-go, Wandern und Onsen.
- Hokkaido (4–5 Tage): Blumenfelder im Sommer, Pulverschnee im Winter.
- Okinawa (3–4 Tage): subtropische Inseln mit eigener Kultur und Küche.
Beste Reisezeit: Japan im Wechsel der Jahreszeiten
Frühling: Tokio und Kyoto haben häufig überlappende Blütezeiten zwischen Ende März und Anfang April. Das variiert von Jahr zu Jahr und nach Sorte; Kyoto folgt nicht immer eine Woche später. Vergleiche früh die tatsächlichen Hotelpreise, statt mit einem festen Aufschlag zu rechnen.
Sommer: Die Regenzeit betrifft diese Route meist um Juni und Juli, ihre Dauer schwankt. Hitze und Feuchtigkeit verlangen Pausen; prüfe die Jahresprogramme für Gion Matsuri und Tenjin Matsuri.
Herbst: Das Laub in Kyoto ist meist Mitte bis Ende November am schönsten.
Winter: Städte bieten Illuminationen und Hakone warme Bäder, ohne Schneegarantie. Neujahr und Skigebiete können stark nachgefragt sein. Vom 31. Dezember bis 3. Januar schließen viele Betriebe; prüfe deinen Besuch einzeln.
Was kostet eine Japan-Rundreise in 10 Tagen?
| Reisestil | USD pro Person und Tag | Rahmen für zehn Tage |
|---|---|---|
| Sparsam | 100–150 | 1.000–1.500 |
| Mittel | 200–300 | 2.000–3.000 |
| Komfort | 400–600 | 4.000–6.000 |
| Luxus | 800+ | 8.000+ |
Dies sind Planungsrahmen mit neun Nächten im geteilten Zimmer, keine aktuellen Angebote. Internationale Flüge sind nicht enthalten. Rechne Fernverkehr, Mahlzeiten und Eintritte vollständig ein; eine besondere Ryokan-Nacht kann einen großen Teil des Tagesbudgets ausmachen.
- Sparsam: Hostels, Kapselhotels, Essen aus dem Konbini, kostenlose Tempelanlagen und Parks.
- Mittel: Drei-Sterne-Hotels in guter Lage, ein schönes Essen am Tag, ein Erlebnis wie teamLab.
- Komfort: Vier-Sterne-Hotels, eine Nacht im Ryokan, Kaiseki, Taxi nach Bedarf.
- Luxus: Fünf-Sterne-Hotels, Luxus-Ryokan, Omakase-Sushi, Green Car (erste Klasse).
Spartipp: Iss mittags Teishoku (Tagesmenü), das deutlich günstiger ist als ein Abendessen. Und trink Leitungswasser, es ist überall sicher.
Bahn, Bus und Taxi: Unterwegs im Land
Futsu-Züge halten überall. Kaisoku und Kyuko lassen kleine Stationen aus, für den Tokkyu zahlst du einen Zuschlag.
In Riesenbahnhöfen wie Shinjuku helfen dir die Linienfarben und die Ausgangsnummern.
In gewöhnlichen Kyoto-Stadtbussen mit Einheitstarif steigst du meist hinten ein und zahlst vorne; eine Nummer ist dort nicht nötig. Andere Linien und die Sightseeing-Expressbusse haben eigene Tarife und Abläufe. Beachte die Hinweise am Fahrzeug.
Taxis lohnen sich nachts, wenn etwa zwischen Mitternacht und 5 Uhr keine Züge fahren. Die Türen öffnen und schließen sich automatisch.
Etikette in Tempel, Schrein und Restaurant
Vor dem Torii verbeugst du dich leicht und gehst seitlich, denn die Mitte gehört den Göttern.
Am Schrein wirfst du eine Münze ein (5 Yen gelten als glückbringend), verbeugst dich zweimal, klatschst zweimal, betest und verbeugst dich noch einmal.
Im buddhistischen Tempel legst du die Hände ohne Klatschen zusammen. Steck die Stäbchen nie senkrecht in den Reis. Nudeln darfst du schlürfen, bezahlt wird an der Kasse. In der Bahn bist du leise, und im Gehen isst man nicht.
Fotospots und Foto-Regeln
Gute Motive sind der Senso-ji im Morgengrauen, Fushimi Inari bei Sonnenaufgang, der Kinkaku-ji mit seiner Spiegelung und Dotonbori bei Nacht.
Verfolge Geishas nie. In manchen Gegenden ist das Fotografieren inzwischen ganz verboten.
Barrierefreiheit und Reisen mit Kindern
Prüfe den stufenfreien Weg für jeden Bahnhof, Bahnsteig und Ausgang. Ein Aufzug kann an einem anderen Eingang liegen. Melde Assistenzbedarf rechtzeitig beim Betreiber an; Tempelwege können Kies und Stufen haben.
Bei JR können in der Regel bis zu zwei Kinder unter sechs je zahlendem Erwachsenen oder Kind ohne eigenen Fahrschein mitfahren, wenn sie keinen eigenen reservierten Sitz beanspruchen. Ein eigener reservierter Platz und weitere Ausnahmen erfordern ein Kinderticket. Vergleiche die Bedingungen der jeweiligen Bahn.
Ein paar Worte Japanisch
- Sumimasen: Entschuldigung, auch Danke
- Arigatou gozaimasu: Vielen Dank
- Konnichiwa: Guten Tag
- Ikura desu ka? Wie viel kostet das?
- Oishii: Lecker
- Eigo menu arimasu ka? Gibt es eine englische Speisekarte?
- O-kaikei onegaishimasu: Die Rechnung, bitte
Typische Fehler bei der Planung
- Den JR Pass aus Reflex kaufen. Erst die Fahrten zusammenrechnen.
- Zu spät losgehen. Fushimi Inari und der Bambuswald sind ab dem Vormittag voll.
- Kein Bargeld dabeihaben. Tempel und kleine Lokale nehmen oft keine Karte.
- Nichts reservieren. Für teamLab brauchst du Wochen Vorlauf, für beliebte Ryokans in der Hochsaison Monate, für den Sagano Romantic Train einige Tage.
- Jeden Tag vollpacken. Die schönsten Momente sind oft ungeplant.
Von der Route zur eigenen Reise
So wird aus der Vorlage deine eigene Reiseroute: Leg zuerst die Reisedaten fest, buch dann die Unterkünfte und vergleich zuletzt Einzeltickets mit dem Pass.
Du möchtest Hotels, bestimmte Bahnfahrten und Gepäckstrecken organisiert haben? Vergleiche die unten genannten Rundreisen: Sie dauern sieben, zwölf oder dreizehn Tage und entsprechen nicht exakt diesem zehntägigen Beispiel. Frühstück, Mahlzeiten und Gepäckumfang unterscheiden sich.
Wenn zehn Tage für dich fest sind, sag es uns. Wir prüfen, was möglich ist, bevor wir ein Angebot machen.
BF001 enthält sechs Nächte ohne Frühstück und Gepäckversand Tokio–Osaka. GR006 enthält elf Nächte mit Frühstück und Gepäck Tokio–Kyoto–Tokio. GR007 enthält zwölf Nächte mit Frühstück, zwei Abendessen, Hakone Freepass und Gepäck Tokio–Kyoto–Tokio. Internationale Flüge, lokale Steuern sowie nicht genannte Mahlzeiten, Eintritte und Verkehrsmittel sind zusätzlich.
| Reise | Dauer / Nächte | USD pro Person | Unterschied |
|---|---|---|---|
| BF001 | 7 Tage / 6 Nächte | 1.200–1.800 | Tokio, Kyoto, Osaka; keine Hakone-Nacht |
| GR006 | 12 Tage / 11 Nächte | 2.800–4.200 | Tokio, Osaka, Kyoto und Kanazawa |
| GR007 | 13 Tage / 12 Nächte | 3.700–5.200 | Hakone, Kashikojima, Kyoto, Okayama, Hiroshima, Tokio |
Plane die Etappen mit dem Hakone-Guide, der Bahnfahrt Kyoto–Osaka und dem Gepäckversand. Nenne Reisedaten, Flugzeiten, Personenzahl und Budget, damit wir passende Hotels, Strecken und enthaltene Leistungen prüfen können.
Nenne Reisedaten, Flugzeiten, Personenzahl, Budget und deine feste Zeitgrenze, damit wir mögliche Arrangements prüfen können. Kontaktieren Sie uns über Reise planen auf unserer Website für individuelle Japan-Reisen. Wir empfehlen Ihnen die Reisen, die zu Ihren Terminen und Wünschen passen.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für die erste Japanreise?
Zehn Tage reichen für Tokio, Hakone, Kyoto, Nara und Osaka, sind aber ein aktives Programm. Wer es ruhiger mag, streicht einen Tagesausflug.
Lohnt sich der JR Pass bei 10 Tagen Japan?
Meist nicht. Der 7-Tage-Pass kostet 50.000 Yen auf der offiziellen Website oder 53.000 Yen bei Vertriebspartnern im Ausland. Einzeltickets sind für diese Route in der Regel günstiger.
Brauche ich als Deutscher ein Visum für Japan?
Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage nicht. Du brauchst einen Reisepass, der für die ganze Reise gültig ist.
Entsprechen die angebotenen Rundreisen genau diesen zehn Tagen?
Nein. Die Reisen dauern sieben, zwölf oder dreizehn Tage und haben eigene Hotels und Leistungen. Wenn zehn Tage feststehen, prüfen wir zunächst, ob passende Arrangements möglich sind.
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