
Neujahr in Japan 2027: Was offen ist, was geschlossen bleibt und wie Sie den Jahreswechsel wirklich planen
Sie überlegen, Silvester und Neujahr in Japan zu verbringen? Gute Idee – aber ein Jahreswechsel in Tokio, Kyoto oder Osaka funktioniert anders als eine Kirschblütenreise im April. Das Land legt eine…
Sie überlegen, Silvester und Neujahr in Japan zu verbringen? Gute Idee – aber ein Jahreswechsel in Tokio, Kyoto oder Osaka funktioniert anders als eine Kirschblütenreise im April. Das Land legt eine Pause ein. Familien reisen in ihre Heimatorte, Läden schließen, dafür füllen sich Schreine und Tempel wie sonst nie im Jahr.
Die Kernperiode für neujahr japan 2027 läuft von Mittwoch, 30. Dezember 2026 bis Sonntag, 3. Januar 2027. Nur der 1. Januar ist ein offizieller gesetzlicher Feiertag, aber der faktische Stillstand zieht sich von etwa 29. Dezember bis 4. Januar. Wer das versteht, plant richtig – und erlebt eines der stillsten, dichtesten Reise-Erlebnisse, die Japan zu bieten hat.
Kurz vorweg: Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen kein Visum, sofern die Reise nicht länger als 90 Tage dauert.
Deutsche Staatsangehörige können für Kurzaufenthalte bis 90 Tage visafrei einreisen; als visafreie Kurzaufenthalte gelten unter anderem touristische Reisen. Für die Anreise fliegen ANA und Lufthansa Nonstop von Frankfurt nach Tokio-Haneda; JAL bedient Narita.
21 Flüge pro Woche verbinden Frankfurt mit Tokio (Stand August 2026); die durchschnittliche Flugzeit liegt bei rund 12 Stunden 40 Minuten, Distanz 9.355 Kilometer. Rückflüge sind wegen des Jetstreams etwas länger.
Oshogatsu Japan: Bedeutung, Bräuche und ein Blick in die Jahrhunderte
Shogatsu (auch Oshogatsu, japanisch für Neujahrsfest) ist das wichtigste Fest im japanischen Kalender – vergleichbar mit Weihnachten in Deutschland. Es ist ein Familienfest, kein Party-Fest. Am 31. Dezember kehren viele Japaner zu ihren Eltern und Verwandten zurück, essen gemeinsam, gehen zu Fuß zum örtlichen Shinto Schrein und begrüßen das neue Jahr in Ruhe.
Die Tradition reicht weit zurück. Über Jahrhunderte hat sich eine Reihe fester Rituale entwickelt: das gründliche Reinigen des Hauses (osoji), der Neujahrsschmuck aus Kiefer und Bambus vor den Türen, das Verschicken von Neujahrspostkarten (nengajo), das Essen bestimmter Gerichte an bestimmten Tagen. Diese Bräuche prägen den Umgang mit dem Jahreswechsel bis heute – auch im modernen, digitalen Japan.
Für Sie als Reisende bedeutet das: Neujahr ist keine Kulisse. Es ist gelebte Kultur. Wer aufmerksam schaut, sieht mehr vom echten Japan als in jeder anderen Woche des Jahres.
Kadomatsu, Kagami-mochi und andere Neujahrsdekorationen
Vor Häusern, Geschäften und Hotels stehen ab Ende Dezember die Kadomatsu – Arrangements aus Bambus, Kiefernzweigen und Pflaumenblüten. Sie sollen die Geister der Vorfahren und die Gottheit des neuen Jahres willkommen heißen. Über den Türen hängen oft Shimekazari, geflochtene Strohkränze, die böse Geister fernhalten. Im Wohnzimmer steht der Kagami-mochi: zwei runde Reiskuchen übereinander, gekrönt von einer Bitterorange.
Diese Dekoration ist keine bloße Deko, sondern ein Ritual mit klarer Bedeutung. Wer sie erkennt, versteht die Feierlichkeiten besser.
Silvester in Japan: Wie der 31. Dezember wirklich abläuft
Vergessen Sie große Feuerwerke über Tokio. Silvester in Japan ist keine laute Nacht. Kein Countdown auf der Straße, keine Böller, kaum Feuerwerk am Nachthimmel. Stattdessen sitzen viele Menschen zu Hause, sehen fern und essen Nudeln.
Der Fernsehklassiker heißt Kohaku Uta Gassen – seit Jahrzehnten treten am Silvesterabend auf NHK die populärsten Musikstars gegeneinander an, Team Rot gegen Team Weiß. Fast jede Familie schaltet ein. Es ist Ritual und Popkultur zugleich.
Um Mitternacht läutet in den Tempeln landesweit die Glocke – joya no kane, 108 Schläge, einmal für jede weltliche Begierde, die im alten Jahr zurückbleiben soll. An vielen Tempeln dürfen Besucher selbst einmal die Glocke schlagen. In Tokio funktioniert das gut am Zojoji nahe dem Tokyo Tower oder am Kanda Myojin. Rechnen Sie mit koordinierten Menschenmengen an den umliegenden Bahnhöfen – früh losgehen lohnt sich.
Wer eine klassische Countdown-Party mit Sekt sucht, sollte in ein Hotel oder einen Club mit ticketiertem Event ausweichen. Die Shibuya-Kreuzung ist ausdrücklich keine Option mehr: Die Stadt zäunt den berühmten Scramble zu Silvester ab und drängt Feiernde zum Weitergehen.
Toshikoshi soba: die Nudeln zum Jahreswechsel
Am frühen Abend, meist zwischen 18 und 20 Uhr, essen Familien eine Schale toshikoshi soba – „Jahreswechsel-Nudeln“ aus Buchweizen. Die langen, dünnen Nudeln stehen für ein langes Leben; sie lassen sich leicht durchbeißen, was symbolisch mit dem alten Jahr abschließt.
Toshikoshi ist keine große Küche. Eine schlichte Schale mit heißer Brühe, ein Stück Tempura oder etwas Frühlingszwiebel obendrauf – fertig. In vielen Sobaläden gibt es an diesem Abend eine Warteschlange draußen. Wer lieber in Ruhe isst, kauft Instant-Soba im Konbini und macht sie im Hotelzimmer. Auch das ist Tradition, nur eben eine sehr moderne.
Osechi ryori und andere Gerichte des neuen Jahres
Am 1. Januar öffnet fast jede Familie eine lackierte Boxen – die osechi ryori. Darin sitzen kleine Portionen, alle mit symbolischer Bedeutung: schwarze Sojabohnen (kuromame) für Gesundheit, kandierte Sardinen (tazukuri) für eine gute Ernte, süße Bohnenpaste (kurikinton) für finanzielles Glück, Seetang (kombu) klingt an das Wort für Freude an.
Osechi wurde ursprünglich am Jahresende vorbereitet, damit die Frauen der Familie zu Neujahr nicht kochen mussten. Heute bestellen viele Japaner die Boxen bei Kaufhäusern, Restaurants oder Convenience-Ketten vor. Für Reisende ist das kaum praktikabel, weil Vorbestellungen im November enden. Aber viele Hotels bieten am 1. Januar ein osechi-inspiriertes Frühstück an – fragen Sie beim Check-in nach.
Ergänzend gibt es ozoni, eine klare Suppe mit gegrilltem Mochi. Die regionalen Varianten sind sehr unterschiedlich: In Kanto (Tokio) ist die Brühe klar, in Kansai (Kyoto/Osaka) auf Miso-Basis. Dazu wird warmer Sake gereicht, oft mit Heilkräutern gewürzt (otoso). Ein Schluck Sake zum Start des neuen Jahres gehört seit Jahrhunderten dazu.
Neujahrsfest 2027: Was in Japan offen ist und was geschlossen bleibt
Die entscheidende Frage für Ihre Planung. Hier die realistische Übersicht:
| Kategorie | Status zum Neujahrsfest |
|---|---|
| Tempel und Schreine | Geöffnet – der Star der Festlichkeiten, am 1. Januar am vollsten |
| Convenience Stores (Konbini) | Rund um die Uhr geöffnet, Essen, Bargeld, alles Nötige |
| Kaufhäuser | Am 1. Januar meist geschlossen; ab 2. Januar mit Fukubukuro-Glückstüten |
| Museen | Meist ab 1. Januar geschlossen, viele öffnen am 2. wieder |
| Restaurants | Viele kleine Läden geschlossen; Hotelrestaurants und Ketten laufen |
| Banken und Postämter | Mehrere Tage zu – Bargeld vor dem 29. Dezember abheben |
| Aquarien, Aussichtsplattformen | Viele geöffnet (Reservierung nötig); Shibuya Sky mit Sonnenaufgangs-Event |
Ein Detail zu hatsu hinode, dem ersten Sonnenaufgang: An Aussichtspunkten wie Shibuya Sky gibt es ein kostenpflichtiges Sonnenaufgangs-Event am 1. Januar mit begrenzten Tickets. Wer draußen steht – am Meer, auf einem Berg, an einer Brücke – erlebt es gratis, aber muss früh dort sein.
Hatsumode: der erste Besuch am Shinto Schrein
Der hatsumode – der erste Schreinbesuch des neuen Jahres – ist der Höhepunkt für Millionen Japaner. Man wirft eine Münze, verbeugt sich zweimal, klatscht zweimal, betet still, verbeugt sich noch einmal. Als Ausländer sind Sie ausdrücklich willkommen; folgen Sie einfach der Person vor Ihnen.
Am beliebtesten in Tokio ist Meiji Jingu.
Der Schrein verzeichnet jedes Jahr die meisten hatsumode-Besucher in ganz Japan und zieht in den ersten drei Tagen des neuen Jahres über drei Millionen Menschen an.
In Reiwa 7 (2025) öffneten die Tore etwa um 6:40 Uhr am Silvestermorgen und blieben durchgehend bis 18:30 Uhr am 1. Januar geöffnet; auch am 2. und 3. Januar öffnete der Schrein etwa 6:40 bis 18:00 Uhr. Die genauen Zeiten für 2026/27 gibt Meiji Jingu Ende Dezember bekannt – kurz vor Reiseantritt prüfen.
Ehrlich? Wenn Sie nicht die Meiji-Schreine-Menge suchen, gehen Sie zum Schrein in Ihrem Viertel. Die Atmosphäre ist dieselbe, nur ohne zweistündiges Anstehen. Der kleine Kreis aus Nachbarn, Familien mit Kindern, Großmüttern in Kimono – das ist der Charme.
Ein realistischer 5-Tage-Plan über den Jahreswechsel in Tokio
31. Dezember (Silvester): Ruhiger Tag. Nachmittags durch ein Viertel wie Yanaka spazieren, gegen 18–20 Uhr toshikoshi soba essen. Kurz vor Mitternacht zu einem Tempel mit Glockenläuten – zum Beispiel Zojoji oder Kanda Myojin. Rechnen Sie mit Umleitungen und viel Geduld an den Bahnhöfen.
1. Januar (Ganjitsu): Hatsu hinode von einem hohen Punkt oder vom Wasser aus. Danach hatsumode am Schrein Ihrer Wahl. Keine Museen, keine Shoppingpläne. Stattdessen zu Fuß durch die überraschend leeren Straßen – dieser Tag ist eines der seltsamsten und schönsten Erlebnisse einer Japan-Reise.
2. Januar (Hatsuuri): Die Kaufhäuser in Shinjuku, Ginza oder Ikebukuro öffnen mit fukubukuro – Glückstüten mit zufälligem Inhalt zu Rabattpreisen. Wer welche will, steht früh an. Museen öffnen langsam wieder. Der innere Bezirk des Kaiserpalasts empfängt Besucher – einer von nur zwei Tagen im Jahr, an denen das möglich ist.
3. Januar: Restaurants sind größtenteils zurück. Ein guter Sushi-Lunch, abends ein Izakaya. Museen, die am 1. zu waren, laufen wieder.
4. Januar und danach: Der Alltag ist zurück. Tagesausflüge nach Kamakura, Nikko oder Hakone funktionieren wieder normal.
Vorbereitungen für eine unabhängige Reise: Buchungen, Bargeld, Transport
Der Jahreswechsel ist eine der drei stressigsten Reisezeiten des Landes. Ohne Vorbereitungen wird es zäh.
Flüge: Frankfurt–Tokio ist um Weihnachten und Neujahr stark ausgelastet und teuer. Buchen Sie drei bis sechs Monate vor Abflug. ANA fliegt zweimal täglich Nonstop nach Haneda, Lufthansa einmal, JAL bedient Narita – Preise variieren deutlich nach Kalenderwoche.
Hotels: Genauso früh. Zentral gelegene Häuser in Shinjuku, Shibuya und rund um Tokyo Station gehen zuerst weg. Buchen Sie ein Hotel mit Frühstück – am 1. Januar sind Hotelrestaurants oft die zuverlässigste Essensoption.
Shinkansen: Die Reisespitzen liegen am 29.–31. Dezember (aus den Großstädten hinaus) und am 2.–4. Januar (zurück).
Reservierte Sitzplätze der Japan Railways Group werden genau 30 Tage vor Abfahrt ab 10:00 Uhr japanischer Zeit freigegeben.
Buchen Sie so früh wie möglich, sobald die Reservierungen öffnen – Nozomi-Züge auf der Strecke Tokio–Osaka können in wenigen Stunden ausverkauft sein. Sitzplatzreservierungen sind online über smartEX oder EKINET möglich; Wanderweib und andere deutsche Guides erklären den Ablauf ausführlich.
Bargeld: Banken und Postämter haben mehrere Tage zu. Heben Sie vor dem 29. Dezember genug Yen ab. Convenience-Store-Geldautomaten (7-Eleven, Lawson, Family Mart) akzeptieren fast alle deutschen Debit- und Kreditkarten und funktionieren auch über die Feiertage weiter.
Visit Japan Web:
Es wird empfohlen, sich vorab bei Visit Japan Web zu registrieren, um die Einreise zu beschleunigen. Einreisekarte und Zollerklärung lassen sich damit vorab ausfüllen.
Reisekrankenversicherung: Auslandskrankenversicherung ist kein Muss vom Gesetz, aber im Notfall unerlässlich. Deutsche Krankenkassen decken Japan nicht ab; medizinische Behandlung ist teuer.

Häufige Fehler, die Sie sich sparen können
- Annehmen, nur der 1. Januar sei betroffen. Planen Sie das ganze Fenster vom 29. Dezember bis 4. Januar.
- Zu spät Bargeld ziehen. Bankautomaten sind tagelang aus. Konbini-Automaten laufen zwar, aber gehen Sie nicht davon aus, dass jede Karte funktioniert.
- Das eine wichtige Sushi-Dinner auf den 1. Januar legen. Verschieben Sie es auf den 3. oder 4.
- Museen für den 1. Januar einplanen. Fast alle sind zu. Machen Sie Tempel, Parks, Aussichtspunkte.
- Shinkansen nicht rechtzeitig reservieren. Sitzplätze in den Spitzenzügen sind Tage vorher weg.
- Ein Hotel ohne Frühstück buchen. Am 1. Januar mit hungrigem Magen durch geschlossene Straßen laufen ist kein Spaß.
Neujahrskarten, Geschenke und andere japanische Neujahrstraditionen
Kurz vor Weihnachten – nein, ohne Weihnachten – kaufen Millionen Japaner neujahrspostkarten, sogenannte nengajo. Wer bis zum 25. Dezember bei der Post einwirft, dessen Karten werden garantiert am 1. Januar zugestellt. Auf den Karten stehen ein Glückwunsch und oft das Tier des chinesischen Tierkreiszeichens – 2027 ist das Jahr des Schafs.
Kinder bekommen otoshidama: kleine Umschläge mit Geldscheinen von Eltern, Großeltern und Verwandten. Firmen verschenken oft Neujahrskarten an Mitarbeiter und Geschäftspartner. In vielen Unternehmen findet am 4. Januar die erste Arbeitsversammlung des Jahres statt – ein kurzes Ritual mit sake und guten Wünschen.
Traditionelle Spiele wie hanetsuki (eine Art Federball mit Holzschlägern) sieht man heute selten außerhalb von Museen und Grundschulen. Wer Glück hat, entdeckt es aber auf einem Neujahrsmarkt.
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FAQ: Neujahr Japan 2027
Wann ist die Kernperiode für Neujahr in Japan 2027? Vom 30. Dezember 2026 bis zum 3. Januar 2027. Der 1. Januar ist der einzige offizielle Feiertag; der faktische Stillstand mit geschlossenen Läden, Banken und Museen läuft von etwa 29. Dezember bis 4. Januar.
Lohnt sich eine Japan-Reise über Silvester überhaupt? Ja – mit den richtigen Erwartungen. Sie erleben das wichtigste Fest des Landes hautnah, sehen leere Großstädte und volle Schreine. Restaurant- und Museumsauswahl ist am 1. Januar aber begrenzt. Bauen Sie den Tag um Tempel, hatsumode, ersten Sonnenaufgang und die Kaufhaus-Sales am 2. Januar herum.
Brauche ich als Deutscher, Österreicher oder Schweizer ein Visum? Nein, nicht für touristische Aufenthalte bis 90 Tage.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische oder geschäftliche Kurzaufenthalte bis zu 90 Tagen kein Japan-Visum; die Einreise erfolgt visumfrei mit einem gültigen Reisepass.
Wie lange dauert der Flug von Deutschland nach Japan?
Der Direktflug von Frankfurt nach Tokio dauert im Durchschnitt 12 Stunden 40 Minuten, die Distanz beträgt 9.355 Kilometer. Rückflüge nach Frankfurt sind wegen des Jetstreams etwas länger.
Was ist über Neujahr geöffnet? Tempel, Schreine, Convenience Stores, die meisten Hotelrestaurants, viele Ketten, einige Aquarien und Aussichtsplattformen (mit Reservierung) sowie Kaufhäuser ab dem 2. Januar mit Fukubukuro-Glückstüten. Die meisten Museen bleiben am 1. Januar zu, öffnen aber oft schon am 2. wieder.
Was ist geschlossen? Die meisten kleinen, unabhängigen Restaurants für ein bis mehrere Tage, fast alle Museen am 1. Januar, Banken, Postämter, kleinere Geschäfte und Fischmärkte. Sushi-Läden mit frischem Fisch fahren mehrere Tage ein reduziertes Angebot.
Wann sollte ich den Shinkansen buchen?
Reservierte Sitzplätze werden 30 Tage vor Abfahrt ab 10:00 Uhr japanischer Zeit freigegeben. Für die Peaktage 30.–31. Dezember und 2.–3. Januar reservieren Sie sofort zur Öffnung.
Kann ich als Ausländerin oder Ausländer an einem Shinto-Ritual teilnehmen? Absolut – Schreine sind offen für alle. Die Grundform: zweimal verbeugen, zweimal in die Hände klatschen, still beten, einmal verbeugen. Folgen Sie der Person vor Ihnen und respektieren Sie die Schlange.
Gibt es Feuerwerk zu Silvester in Japan? Kaum. Feuerwerk gehört in Japan traditionell zum Sommer, nicht zum Jahreswechsel. Statt Böllern hört man die 108 Glockenschläge des joya no kane – das eigentliche Ritual der Mitternacht.
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